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Vor allem während der Hochsaison empfehlen wir Ihnen, uns rechtzeitig unter 027 924 24 22 zu kontaktieren.

Tradition seit 1856

1856 erfolgte der Spatenstich zum imposanten Gebäude der Belle Epoque. 1858 konnte das Berghotel in Betrieb genommen werden und empfing vor allem Gäste aus England – unter ihnen den irischen Alpinisten und Naturwissenschaftler John Tyndall (1820 bis 1893). 44 Sommer verbrachte er hier. Zu seinen Ehren bewahrt man noch heute das Tyndall-Zimmer im Originalzustand. Bereits 1870 wurde das Hotel erweitert und 1885 durch den Bau der Dépendance die Zahl der Gästebetten auf 70 erhöht. Das Angebot umfasste damals sogar einen Tennisplatz (!) und zur Beförderung der Briefe der vorwiegend internationalen Gäste gab es eigene Hotelbriefmarken.

1993 rettete die Burgerschaft Naters den Betrieb auf der Belalp vor der Schliessung und sanierte das Gebäude von Grund auf mit einer standort- und stilgerechten Bauweise. Im Winter 1999 litt die Dépendance so unter den Schneemassen, dass sie abgerissen werden musste. Dafür konnte 2006 die naheliegende «Lingerie» (Wäscherei) als anmutiges Ferienhaus in den Hotelbetrieb eingefügt werden. Um die besondere Lage aufzuwerten und das bestehende Angebot Sommer wie Winter zu optimieren, wurde 2011/12 die Sonnenterrasse erweitert und ein Panoramarestaurant gebaut. Dieses erlaubt eine vielfältige Nutzung und inszeniert mit grossformatigen Fenstern das einmalige Alpenpanorama. 2015 wurde dann die historische Gaststätte im Belle Epoque Stil renoviert.

Der schönst gelegene Tennisplatz der Welt

Am 23. August 2012 wurde dem historischen Tennisplatz des Hotel Belalp die Auszeichnung «schönst gelegener Tennisplatz der Welt» verliehen. Es war der vorläufige Abschluss des Projektes «ambrüf» der Studentin Franziska Schnell des Masterstudienganges Kunst der Hochschule Luzern, bei dem ein weltweiter Wettbewerb lanciert worden war, um die Antwort auf diese Frage zu finden.

In liebevoller Kleinarbeit hat sie die Grenzen des alten Tennisplatzes freigelegt, so dass anlässlich der Überreichung der Urkunde stilgerecht ein Tennismatch auf über 2100 Meter über Meer ausgetragen werden konnte.

Briefmarke mit Wert

Hotelpostmarken dienten dazumals zur Erhebung der Gebühr für die Beförderung der Post zwischen dem jeweiligen Berghotel und der Poststelle oder umgekehrt. Sie erschienen in den Jahren 1864 – 1899.

An der 52. Internationalen Rölli-Auktion in Luzern im Februar 2012 wurden auch einige ungewöhnliche Hotelpost-Belege aus dem Wallis versteigert. Dabei wechselte als besonderes Highlight ein sehr seltener "Hotelbrief" des Hotel Belalp aus dem Jahr 1884 für 5800 Franken den Besitzer. Das Minimalangebot lag bei 1500 Franken. Damals an eine Londoner Westminster Adresse gesandt, ist die Rarität nun Teil einer Philatelisten-Sammlung aus England.